Warenkunde

Naturfasern

Beim Wachstum der Pflanzen findet ein chemischer Vorgang statt, der durch das Chlorophyll des Blattgrüns, das Kohlendioxid der Luft, aus Sonnenlicht und Wasser die Zellulose bildet. Dies ist der Hauptbestandteil von Baumwolle und Leinen.

Bei den Fasern tierischen Ursprungs handelt es sich mit Ausnahme der Seide um Tierhaare, die als Fell wachsen und von der Haut geschoren oder gezupft werden.

Die Seide entspringt dagegen der Drüse einer Raupe. Alle Fasern werden zu Garnen versponnen und schließlich zu Stoffen gewebt oder gewirkt.

 

Chemiefasern

Für die Zellulosefasern ist der Ausgangsstoff ein Naturprodukt, i.d.R. Holz. Die Ausgangsmasse für synthetische Fasern wird bei der Verarbeitung fossiler Rohstoffe (Oil) gewonnen.

Die ursprüngliche Basis synthetischer Fasern bilden erdgeschichtliche Pflanzen. Die Chemiefasern werden durch Pressen der Grundmasse durch eine Düse erzeugt. Anschließend werden sie zu Garnen versponnen.