Leinen (LI)

Leinen wird aus Flachs gewonnen (Italien). Die Gewinnung ist aufwändig und kostspielig. Die Leinenfasern bestehen zu 70% aus Zellulose, der Rest ist Pflanzenleim. Beide Bestandteile verleihen der Faser Steifheit, Festigkeit, Glanz und Saugfähigkeit. Leinen wird alleine oder in Mischungen mit anderen Fasern verarbeitet. Hauptprodukte sind sportliche Jacken, Röcke und Hosen, aber auch Anzüge und Sakkos. Im Griff ist Leinen fester und kühler als Baumwolle. Es hat eine hohe und schnelle Feuchtigkeitsaufnahme, die Faserstruktur kann keine Wärme speichern. Der modische Knittereffekt ist in der Faser begründet. Falten und Kniffe können nur durch Bügeln in feuchtem Zustand oder mit Dampf beseitigt werden.

Verkaufsargumente für Leinen:

  • Gewebestruktur wirkt sportlich-rustikal 

    der Stoff fühlt sich glatt und kühl an 

    hohe Farbbrillanz 

    hohe Feuchtigkeitsaufnahme 

    modischer Knittereffekt (Edelknitter) 

    gegen Schmutz unempfindlich

    pflanzliches Naturprodukt 

    Anbau kaum umweltbelastend